Legen Sie eine Baseline fest, schätzen Sie das Gesamtaufkommen und setzen Sie eine ambitionierte, aber erreichbare Diversionsquote, beispielsweise 70 bis 85 Prozent. Bestimmen Sie messbare Indikatoren wie Kilogramm pro Fraktion, Containerauslastung, Abholintervalle und Fehlwurfquoten. Dokumentieren Sie Annahmen transparent, damit Abweichungen später erklärbar sind. Verknüpfen Sie Ziele mit Maßnahmen und Verantwortlichen, um Fortschritt konsequent zu steuern.
Benennen Sie eine Person, die das Abfall‑Audit verantwortet, und definieren Sie Stellvertretungen. Legen Sie fest, wer wiegt, protokolliert, fotografiert, Container bestellt und mit Dienstleistern kommuniziert. Klären Sie mit Gewerken, wie Trennung anfallender Materialien erfolgt und wer Qualitätskontrollen übernimmt. Eindeutige Rollenbeschreibungen reduzieren Missverständnisse, erleichtern Vertretungen im Krankheitsfall und beschleunigen Entscheidungen im Baustellenalltag spürbar.
Erstellen Sie einfache Formulare für Wiegeprotokolle, Tagesberichte und Abholbestätigungen. Nutzen Sie farbige Etiketten, laminierte Piktogramme und QR‑Codes, die direkt zu digitalen Checklisten führen. Eine Kofferwaage, Volumenmaßbänder, Markierspray und eine gut bestückte Fotogalerie erleichtern spätere Nachweise. Wählen Sie eine App oder Tabelle, die offline funktioniert, denn Mobilfunkempfang ist in Kellern und Rohbauten häufig unzuverlässig und frustrierend langsam.